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Was ist der Unterschied zwischen THC & CBD ? | HANFGÖTTIN

Cannabinoide UNterschied von THC und CBD

Medizinisches Marihuana: Worin sich THC und CBD unterscheiden

Hanf, lat. = Cannabis enthält mehrere Hundert unterschiedliche biochemische Verbindungen und Stoffe, die sogenannten Cannabinoide. Die Vielzahl der Cannabinoide sind in unterschiedlich hohen Konzentrationen im Cannabis vorhanden. Die beiden bedeutendsten Mitspieler von ihnen heißen THC und CBD. Cannabidiol gilt als Antagonist des ebenso enthaltenen THC (Tetrahydrocannabinol – beide können Cannabinoide aus der Cannabispflanze beispielsweise in Form eines Öls extrahiert werden. Im Gegensatz zu THC, stellt sich bei der Einnahme von CBD KEINERLEI berauschende oder psychoaktive Wirkung ein. Es gilt das Gegenteil – als Antagonist ist CBD dafür bekannt, das THC abzubauen und damit den Rauschzustand zu lindern. Inzwischen sind die positiven und vielseitigen Eigenschaften von CBD Öl längst bekannt.


Rechtliches zu THC und CBD

In vielen Ländern ist der Konsum und Verkauf von Marihuana verboten. In Deutschland fallen Produkte mit höherem THC-Gehalt unter das Betäubungsmittelgesetz. Handelt es sich aber um ein Mittel, bei dem die CBD-Konzentration deutlich höher ist als die des darin enthaltenen THC, darfst Du es nutzen. Beinhaltet Dein CBD-Öl beispielsweise 5 % Cannabidiol, aber nur höchstens 0,02 % THC, kannst Du es unbesorgt verwenden. Produkte mit dieser niedrigen THC-Konzentration sind natürlich rezeptfrei erhältlich. Dies gilt übrigens für alle Länder.

Da die medizinische Forschung inzwischen den gesundheitlichen Wert von THC erkannt hat, erlauben immer mehr Länder die kontrollierte Verabreichung des Cannabiswirkstoffs zu bestimmten therapeutischen Zwecken. Auch hierzulande gibt es Fachärzte, die bei besonderen medizinischen Indikationen Mittel mit höherem THC-Gehalt verschreiben. In diesem Fall müsstest Du Dir das Mittel mit dem Privatrezept in der Apotheke holen. Möchtest Du Dein medizinisches Cannabis Öl aber rezeptfrei kaufen, darf sein THC-Gehalt nicht höher als 0,2 % sein. Für den Gehalt an Cannabidiol gibt es keine Einschränkungen.


Was versteht man unter THC?

THC ist die Abkürzung für Tetrahydrocannabinol. Ein Großteil der angebauten Hanfpflanzen hat einen hohen THC-Gehalt und nur wenig CBD. Die biochemische Substanz dockt an die CB1-Rezeptoren an, die sich auf der Oberfläche der Nervenzellen befinden. Dies bewirkt die Ausschüttung des Botenstoffs Dopamin im Gehirn. Spätestens eine halbe Stunde nach der Aufnahme von THC kommt es zu einer Veränderung der Wahrnehmung. Der rauschähnliche Zustand ist je nach Dosierung nach etwa zwei Stunden wieder langsam abgeklungen. Wegen dieser psychoaktiven Wirkung konsumieren viele Nutzer Marihuana. Nach der Einnahme werden sie euphorisch und fühlen sich entspannt. Sie verspüren mehr Appetit oder haben sogar Heißhungerattacken. Ein weiterer Grund, weshalb manche Menschen THC konsumieren, ist sein schlaffördernder Effekt. THC hat eine ähnliche Wirkung wie die vom Körper selbst produzierten Cannabinoide: Es beeinflusst Denkvermögen, Gedächtnisleistung, Konzentrationsfähigkeit, Wahrnehmung sowie motorische Bewegungen.

THC ist ein wissenschaftlich gut untersuchter Wirkstoff. Auch wenn es Schmerzen hemmen kann, verursacht es jedoch äußerst unangenehme Nebenwirkungen: Nicht wenige Nutzer verspüren unter dem Einfluss von Tetrahydrocannabinol Angstgefühle, die sich im Extremfall bis zur Paranoia steigern können. Bei Menschen mit einer bereits vorhandenen Angststörung kann THC diese noch verstärken. Wissenschaftler sprechen in diesem Zusammenhang auch von einem psychoseähnlichen Zustand. Bereits geringe Mengen des Wirkstoffs reichen aus, um eine Wirkung hervorzurufen.

Was ist CBD?

Im Unterschied zu THC, das schon früh wissenschaftlich erforscht wurde, führte der andere Hauptinhaltsstoff der Cannabispflanze CBD recht lange ein Schattendasein. CBD ist die Kurzbezeichnung für Cannabidiol. Es kommt in den meisten Hanfsorten nur in sehr geringen Mengen vor. Nachdem man jedoch seine positiven Effekte auf den menschlichen Körper erkannt hatte, baute man vermehrt Pflanzen mit höherem Cannabidiolgehalt an. Im Unterschied zu THC, das ausschließlich an CB1-Rezeptoren bindet, haben die Nervenzellen für CBD sogar zwei Arten von Rezeptoren: CB1 und CB2. Allerdings bevorzugt Cannabidiol CB2-Rezeptoren. Daher löst es auch keine rauschhaften Zustände aus. In höherer Konzentration hat CBD eine stimmungsaufhellende Wirkung. Dabei bleiben aber die mentalen Funktionen unbeeinflusst. Eine kürzlich durchgeführte wissenschaftliche Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass die Einnahme von Cannabidiol keine Angstreaktionen und Paranoia auslöst. Im Gegenteil sogar: Verabreicht man einem THC-Konsumenten CBD, setzt dieses die psychoaktive Wirkung des THC herab. THC und CBD fungieren daher im Weitesten Sinne als Gegenspieler, die beide ihre Stärken haben. Ein weiteres Merkmal von CBD besteht darin, dass es sich entzündungshemmend und schmerzlindernd auf den Körper auswirken kann. Sogar auf körperliche Störungen kann sich Cannabidiol positiv auswirken. Leidet jemand beispielsweise an Migräne oder an chronischen Arthritis Schmerzen, können diese damit auf schonende Weise versucht werden zu lindern. Außerdem hat sich CBD bei Muskelkrämpfen, Schlafstörungen, epileptischen Anfällen und entzündlichen Erkrankungen als wirksam erwiesen.

Übrigens: CBD gilt als Nahrungsergänzungsmittel. Das liegt daran, dass es zu diesem Wirkstoff noch einen erheblichen Forschungsbedarf gibt. Daher kann es noch nicht als Arzneimittel zugelassen werden.



Du möchtest wissen wie sich CBD Öl auf den menschlichen Körper auswirken kann? Das beantworten wir dir in den kommenden Blogbeiträgen. Schau solange einfach mal auf unserer Startseite vorbei. Dort findest du die wichtigsten Infos und Cannabis Vokabeln.



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